Gemeinde Struckum

 

 

Ein Flohmarkt „der besonderen Art“

Auch in diesem Jahr soll wieder ein Flohmarkt der „besonderen Art“ in Struckum stattfinden. Als Termin ist Sonntag, 11. Juni 2017, vorgesehen. An diesem Tag können alle Struckumer in der Zeit von 09:00 bis 16:00 Uhr in oder vor ihrer Garage, ihrem Carport, auf ihrer Auffahrt oder in ihrem Vorgarten Dinge zum Kauf anbieten, die sie nicht mehr benötigen, für die es keinen Platz mehr gibt oder die der Frühjahrsputz zutage gefördert hat. In der Vergangenheit waren außerdem auch Selbstgebackenes und Handgearbeitetes sehr beliebt.

Die Organisation und das Marketing dieser Veranstaltung übernehmen wieder Christel Clausen (Tel. 04621 - 5663) und Rita Andresen (04621 - 6925). Es wird eine Standgebühr von 2,00 € erhoben, die für den Druck von Flyern und Plakaten verwendet werden soll und am Tag des Flohmarktes eingesammelt wird. Ein eventueller Überschuss wird einer Struckumer Einrichtung gespendet. Jeder Interessierte kann sich bis zum 28. Mai 2017 bei den Organisatorinnen anmelden. Die beiden freuen sich bereits auf viele Anbietende und Kaufinteressierte. Listen der Aussteller und der teilnehmenden Straßen sind über Christel Clausen erhältlich.
Möchte jemand seinen Stand lieber beim Gemeindehaus aufbauen, kann er das auch. Er sollte sich dann bei Bürgermeister Andreas Petersen (Tel. 04621  - 3381) melden.

(Text: Rita Andresen)
 

 

 

Warnung an Hundebesitzer nach Vorfall mit Giftköder 

Bürgermeister Andreas Petersen warnt vornehmlich Hundebesitzer vor Giftködern im Gemeindegebiet. Hintergrund ist ein Vorfall, der sich mit dem Hund von Thade Jensen ereignet hat. “Henry“ war an der B5 unterwegs, als er in Höhe des Fehsholmer Wegs ein etwa fünf Zentimeter dickes Fleischbällchen herunterschluckte, das dort auf dem Grünstreifen lag. Binnen kürzester Zeit war der Rüde sichtlich mitgenommen und wurde augenblicklich zum Tierarzt gebracht. Dort erhielt er ein Mittel, das ihn erbrechen lies. „Henry“ hatte also Glück im Unglück.
Wer den Köder ausgelegt hat und weshalb ist weiterhin unklar. Nach ähnlichen Vorfällen in Nachbargemeinden bittet Bürgermeister Petersen die Bevölkerung jetzt um erhöhte Aufmerksamkeit.
 

 

 

Klaus-Peter Thies (links) und Bernhard Schweger. Foto: Kühl-Tessin

Versammlung mit Ausblick auf das Programm des Ortskulturrings

Am 15. März 2017 fand in der Breklumer Gaststätte Herrngabe die Jahreshauptversammlung des OKR statt. Auf der Tagesordnung standen neben dem Protokoll des letzten Jahres der Jahresbericht des langjährigen Vorsitzenden Klaus-Peter Thies, die Jahresrechnung und Kassenprüfung, Vorstands-wahlen und ein Ausblick auf das Programm 2017.

 

Darin sind unter anderem folgende Veranstaltungen geplant: Vorträge zu aktuellen Fragen, Wellfit und Fitness für junge Mütter (besser bekannt unter der Bezeichnung „Buggyfit“), der Tanzkurs und eine LAN-Party für Jugendliche, Kochen mit dem Thermomix, eine Kartenspielrunde (Skat, Rommé usw.), ein Gospelworkshop, PC-Treff für Senioren, ein Dänisch-Kursus für Anfänger, Plattdeutsch für Kinder, Handarbeits- und Bastelkurse, neu ist auch ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind für Eltern. Ein Blick auf die Homepage www.okr-breklum.de bietet Informationen zum Kulturring sowie allen Programmpunkten.

 

Der Ortskulturring ist ein wichtiges Bindeglied den Gemeinden Almdorf, Breklum, Sönnebüll, Struckum, Vollstedt und „steht“ seit seiner Gründung im Jahr 2004 für Weiterbildung und Kultur in Nordfriesland. Der Kulturring hat zurzeit 57 Mitglieder. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Leiter Klaus-Peter Thies, seinem Stellvertreter Bernhard Schweger, der Kassenwartin Anne Schnoor, den beiden Beisitzerinnen Karin Braubach-Winkel und Birgit Martensen. Das Amt des Kassenprüfers wird künftig Reiner Huhs übernehmen. Alle übrigen Vorstandsmitglieder wurden bei der Versammlung in ihren Ämtern bestätigt und waren gerne bereit, auch weiterhin für den Kulturring tätig zu sein.

(Text und Foto: Wiebke Kühl-Tessin)

 

 

Foto: Jörg Tessin

Sanierungsarbeiten am Struckumer Bahnübergang

Verkehrsschilder wiesen bereits Tage vorher darauf hin: Ab dem 10. März war der Bahnübergang am Struckumer Ortsausgang Richtung Almdorf / Bohmstedt für mehrere Tage gesperrt. Die Anwohner des Knüppelhuus in Struckum registrierten ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Die Anwohner auf der sogenannten Raade in Struckum sahen Baufahrzeuge auf und neben den Eisenbahnschienen. Rund 20 Arbeiter waren auch noch am Sonntagabend am Bahnübergang zu Gange. Die Komplettsanierung des Übergangs war aufwändig: alte Schienen und Betonteile mussten entfernt, das Gleisbett neu aufgeschüttet werden, dann galt es, neue Gleise und Betonteile zu verlegen. An Bahnverkehr auf der Strecke war während dieser Zeit nicht zu denken zumal diese Bahnstrecke nur eingleisig geführt wird.

(Text und Foto: Wiebke Kühl-Tessin u. Jörg Tessin)

 

 

Auszug aus der Satzung zum Bebauungsplan Nr. 16

Neues Mischgebiet für Wohnen und Gewerbe geplant

Zu den Themenschwerpunkten der jüngsten Struckumer Gemeindevertretung zählte ein geplantes Baugebiet an der B 5/Ecke Brückenstraße. Gemäß Planungsvorgaben soll dort ein Mischgebiet entstehen. Die Gemeindevertreter befassten sich mit entsprechenden Änderungen der Bebauungs- und Flächennutzungspläne. Ziel ist es, der vorhandenen Nachfrage nach Baugrundstücken für Wohnbebauung und „nicht störendes“ Gewerbe in gut angebundener Lage gerecht zu werden.

 

Das Gebiet liegt zentral in Struckum östlich der B5, nördlich der Brückenstraße und südlich des Osterwegs. Aktuell findet sich dort eine Grünlandfläche mit Kleingewässer in der Größe von etwa einem Hektar, die gemäß Flächennutzungsplan als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen ist. Während nördlich dieses Areals Wohnbebauung vorhanden ist, liegen südlich und im Westen bereits Gewerbenutzungen vor. Die Pläne passen daher zur gemischten Nutzung der Umgebung.

Die Planungen wurden bereits mit den Nachbargemeinden Struckums und weiteren Trägern öffentlicher Belange, wie beispielsweise dem Wasser- und Bodenverband abgestimmt. Auch Bahn, Telekom und weitere wurden ins Gespräch einbezogen.

 

Mit ihrer verkehrsgünstigen Lage ist die Fläche insbesondere für jene attraktiv, die Wohn- und Arbeitsstätte miteinander kombinieren möchten. Hierfür gibt es erste Interessenten. Sie könnten voraussichtlich im Jahr 2018 mit entsprechenden Baumaßnahmen beginnen.

 

Die Gemeindevertreter sprachen sich nun einstimmig für die erforderlichen Änderungen des B- und F-Plans aus. Sie bekräftigten ausdrücklich, dass nur „nicht störendes und leises“ Gewerbe für eine Ansiedlung in Betracht kommen soll. Die Höhe der Gebäude wurde auf maximal zehn Meter. Das Mischgebiet erhält eine neue Zufahrt im vorderen Teil der Brückenstraße. Die Erschließungsstraße endet mit einem Wendeplatz und einigen Parkflächen. Die angrenzenden Fuß-/Radwege bleiben erhalten.
 

 

 

Die Akkordeongruppe des 1. Harmonika-Clubs Niebüll.

Versammlung des DRK Ortsvereins Breklum-Struckum-Almdorf

Gut gefüllt war die jüngste Jahreshaupt-versammlung des DRK Ortsvereins Breklum-Struckum-Almdorf in der Gaststätte Herrngabe. Die Ortsvereins Vorsitzende, Anneliese Lau, konnte unter anderem die Bürgermeister der drei Gemeinden - Heinrich Bahnsen (Breklum), Andreas Petersen (Struckum) und Werner Sutter (Almdorf) - begrüßen.

In ihrem Jahresbericht hob Anneliese Lau, die insgesamt 575 Blutspender des vergangenen Jahres besonders hervor. Auch die übrigen vom Verein angebotenen Veranstaltungen seien gut besucht gewesen, sagte sie. Dazu zählen die Spiele-Nachmittage, das Frühlingsfest, der gemeinsame Sommerausflug, die Weihnachtsfeier mit Lottospiel sowie die beiden regelmäßig, wöchentlich stattfindenden Sportangebote.

Lau erwähnte darüber hinaus das traditionelle „Helferfrühstück“ für die zahlreichen Freiwilligen, ohne die die vielfältigen Aktivitäten des DRK-Ortsverbands nicht durchführbar seien. Auch die Unterstützung der Gemeinden in Form von Spenden und kostenloser Nutzung von Räumlichkeiten (z.B. des Struckumer Gemeindehauses) sei wertvoll und unverzichtbar.

 

Blumensträuße oder auch kleine Präsente gab es während der Versammlung für die „Fahrdienstleister“ Helga Bardehle und Carl-Heinz Ketelsen sowie die Vorsitzende selbst.  Ella Holst aus Struckum wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft ebenfalls mit einem Blumenstrauß geehrt. In seinem Grußwort dankte Heinrich Bahnsen dem Vorstand des Ortsvereins und seinen zahlreichen Helfern für ihr Engagement. Auch Andreas Petersen bedankte sich im Namen der Gemeinde Struckum und sagte: „Man kann das nicht genug würdigen.“

 

Im formellen Teil der Versammlung wurde Anni Nicolaysen als Kassenwartin verabschiedet. Nachfolgerin ist Britta Brodersen. Nach einem wohlschmeckenden warmen Imbiss begann der musikalische Part: Die Akkordeongruppe des 1. Harmonika-Clubs Niebüll e.V  begeisterte die Anwesenden mit Stücken aus „Lord of the Dance“, von Andrew Lloyd Webber, der Band Santiano und James Last.

 

Text: Kühl-Tessin, Foto: Carl-Heinz Ketelsen, Kühl-Tessin

 

 

Neue Ausgabe von "Wir Struckumer" erschienen

Zweimal im Jahr erscheint das Heft "Wir Struckumer" mit Wissenswertem aus dem Leben in unserer Gemeinde. Für alle, die die Ausgabe noch nicht in Händen halten, gibt es auf dieser Homepage die Möglichkeit, "Wir Struckumer" herunterzuladen.
Links im Menü unter "Wir Struckumer" gelangen Sie zu den Ausgaben - übrigens auch allen älteren Jahrgängen. Viel Spaß beim Stöbern!
 

 

 

Neues von den „Struckumer Fierobendspeelers“

Seit 1993 gibt es sie, die Theatergruppe „Struckumer Fierobendspeelers“. Seither zählen ihre plattdeutschen Aufführungen  zu den Highlights im Veranstaltungskalender unserer Gemeinde. Im März ist es nun wieder soweit, die „Fierobendspeelers“ treten mit ihrem neusten Stück im Landgasthof auf. Es heißt: „Hurra, wi kaamt in´t Fernsehen“. Die plattdeutsche Beziehungskomödie ist von Hans Schimmel.  Die Männer der Truppe (Thorsten Petersen, Stefan Christiansen, Kai Feddersen) schlüpfen in Damenrollen, umgekehrt werden sich die weiblichen Darsteller (Ute Friedrichsen, Sandra Sievers und Kirstin Pöhlmann) in Männerrollen versuchen. Bei diesem „Rollentausch Extrem“ gibt es ganz sicher viel zu lachen.

Die Aufführungstermine sind Freitag, 17. März um 20:00 Uhr, Sonnabend, 18. März um 19.30 Uhr und Sonntag, 20. März um 16:30 Uhr.

In diesem Jahr wird es auch erstmalig eine Kombination von Abendessen in Form eines Schnitzelbüffets und Theater geben. Im Vorverkauf im Struckumer Landgasthof kostet eine Eintrittskarte 7 Euro und an der Abendkasse 9 Euro. Da die Plätze für das Büffet bereits alle vergeben sind, kann man Eintrittskarten auch ohne Essen erhalten. Am Sonntag kann sich der Zuschauer gegen einen Aufpreis vor der Aufführung Kaffee und Kuchen schmecken lassen.

 

 

 

 

 

Foto: Laura Klützke

Rotwild tummelt sich im Gemeindegebiet

Ein toller Anblick bot sich Bürgermeister Andreas Petersen im vorigen Jahr, als er am Ziegeleiweg Rothirschen begegnete. Sein Nachbar Markus Klützke hatte ihn auf die Tiere aufmerksam gemacht. Sie zogen über die Felder in Richtung der Gemeinde.
Der Bürgermeister schnappte sich sein Auto, Nachbarskind Laura Klützke und los ging es über den Legemeedweg Richtung L278. Petersen: „Und siehe da! Die Rothirsche zogen direkt vor uns über die Straße in Richtung B5. Laura brachte sofort ihr Handy in Anschlag um das edle Rotwild zu fotografieren. Wir waren von ihrem Anblick überwältigt.“
Später erfuhren die neuen „Hirsch-Fans“, dass erwachsene Tiere bis zu 400 Kilogramm auf die Waage bringen können - also fast soviel wie ein ausgewachsenes Rind. Experten glauben, dass die Hirsche vielleicht aus Dänemark stammen und vermutlich auch dorthin wieder zurückziehen.

 

Langfristig möchte der Schleswig-Holsteinische Jagdverband Rotwild in Gebieten des Beltringharder Koogs ansiedeln, sagt Karl-Peter Tadsen aus Bredstedt. „Wir wollen das Rotwild in der offenen Landschaft tagaktiv bekommen. Vor allem die großen Wildnisgebiete wie Beltringharder Koog eignen sich dafür. Wir bieten Ruhe und bekommen dafür durch den Verbiss des Weiden- und Birken-Anflugs, die für Brutvögel wichtigen Halboffenlandschaften. Außerdem wollen wir den Austausch zu den genetisch verarmten Beständen im Süden ermöglichen. Im Großen und Ganzen ist die Zuwanderung des Rotwildes aus Dänemark eine Chance für einen natürlicheren Umgang mit dieser Art.“ 

 

 

Bildergalerien mit neuen Fotos

Auf unserer Homepage finden sich in der linken Menüleiste verschiedene Bildergalerien. Kürzlich hinzugekommen sind Bilder zum jüngsten Laternelaufen. Ergänzt wurde die Galerie zum Dorffest. Dort gibt es rund 30 neue Motive. Einfach mal hineinschauen!  

 

 

Naibel (Niebüll) und Bräist (Bredstedt) - Friesisch ziert diesen Wegweiser an der B5

Wegweiser in Deutsch und Friesisch

In Struckum hängt der erste Wegweiser in Deutsch und Friesisch. Er zeigt Autofahrern auf der B5 zweisprachig den Weg nach Niebüll, Bredstedt und Husum. Das zweisprachige Schild an der Ortseinfahrt aus Richting Husum wurde kürzlich von Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer enthüllt.
Das Schild ist Teil eines Projekts, das nach und nach in ganz Nordfriesland Hinweistafeln durch die zweisprachigen Varianten ersetzen soll. Es wird durch Landesmittel finanziert. Die Kreisverwaltung erstellt zurzeit eine Prioritätenliste, wo die Schilder zuerst ausgetauscht werden sollen. Laut Minister Meyer wird aktuell dort begonnen, wo Schilder ohnehin ersetzt werden müssen. Bis Ende 2017 soll der Austausch kreisweit abgeschlossen sein.
 

 

 

Mittelinsel auf der B5 sorgt für mehr Sicherheit

Bürgermeister Andreas Petersen und Gemeindearbeiter Peter Petersen beim Test der neuen Möglichkeit die B5 zu queren. Foto: Felix Middendorf

Bereits seit Jahren hatte sich die Gemeindevertretung darum bemüht, jetzt ist sie endlich da: Eine Mittelinsel nahe der Bushaltestelle am Abzweig nach

 Almdorf/Bohmstedt sorgt für mehr Sicherheit. Vor allem Schulkinder sind an dieser Stelle frühmorgens unterwegs und müssen die Straße queren, wenn sie in den Bus nach Husum steigen wollen. „Das war uns einfach zu heikel“, sagt Bürgermeister Andreas Petersen. „Eine Ampel wäre aus unserer Sicht zwar noch besser gewesen, aber das war mit den Landsplanern nicht zu machen.“ Er sei jetzt dennoch froh, so Petersen, dass es zumindest mit der „Insel“ geklappt habe.
Laut einer Verkehrszählung fahren täglich bis zu 6000 Fahrzeuge auf der B5 durch das Gemeindegebiet. Insbesondere morgens herrscht dichter Verkehr. „Da haben es gerade die jüngsten Mädchen und Jungen nicht leicht, wenn sie über die Straße möchten. Jetzt können sie in der Mitte einen Stopp einlegen und erneut nach Fahrzeugen Ausschau halten“, freut sich Petersen über das Plus an Sicherheit.

 

 

 

25 Jahre „Friesenzwerge“ in Struckum

 

25 Jahre besteht der evangelischen Kindergarten Struckum „Friesenzwerge“ bereits. Zu diesem Anlass gab es jüngst eine Feier im Struckumer Gemeindehaus.
Pastor Holger Asmussen aus Leck eröffnete das Fest mit einer kurzen Andacht. Tatkräftig unterstützen ihn dabei die Mädchen und Jungen der Einrichtung. Die Kinder führten unterhaltsam vor, wie eine Raupe ihren Weg in die Zukunft findet. Aus dem „Kriechtier“ im im Gemüsegarten wurde ein schöner Schmetterling. Selbst „Superman“ war mit im „Boot“ und demonstrierte in musikalischer Form, dass Gott stark ist. Auch die zahlreich erschienenen Gäste wurden aktiv in die Andacht einbezogen.

Die Moderation der Veranstaltung übernahm die Leiterin des Kindergartens Suntka M. Poppinga-Carlsen. Sie begrüßte den Geschäftsführer des Evangelischen Kindertagesstättenwerks Nordfriesland Christian Kohnke, Bürgermeister Andreas Petersen, in Vertretung des Almdorfer Bürgermeisters Irmgard Kutzbach, Joachim Weber für den Kirchengemeinderat, die ehemalige Leiterin des Struckumer Kindergartens, Lehrer der Grundschule, Kolleginnen der umliegenden Kitas, Gemeindevertreter und nicht zuletzt die Eltern und Sponsoren.

In seinem Grußwort erinnerte Andreas Petersen an das Gründungsjahr, in dem die Gemeinden Struckum, Almdorf und Vollstedt sich zusammen taten. Anlass seien damals Platzprobleme in der Breklumer Einrichtung gewesen. Man habe diesen Schritt nie bereut, betonte der Bürgermeister und sprach dabei dem Betreuungsteam einen ganz herzlichen Dank aus.
Der zunächst in kirchlicher Trägerschaft geführte Kindergarten wechselte 2004 ans Evangelische Kindertagesstättenwerk Nordfriesland. Petersens Dank ging auch an die zahlreichen Sponsoren, die mit ihren Spenden „immer wieder den finanziellen Spielraum vergrößern“. Als Gastgeschenk der Gemeinde hatte der Bürgermeister zahlreiche Jacken mit aufgedrucktem Elmblem dabei, die nach Kinderbildern entworfenem wurden.

Christian Kohnke vom Kintertagesstättenwerk wies in seiner Rede auf den wichtigen Beitrag von Kindergärten und Tagesstätten zur Vereinbarkeit von Schule und Beruf sowie zur vorschulischen Bildung hin. Geschäftsfrau Meike Feddersen überreichte anschließend einen Scheck in Höhe von 250 Euro. Es handelte sich dabei um das Ergebnis einer Autowasch-Aktion der Bredtstedter Classic-Tankstelle.

Nach den Grußworten war es dann Zeit für eine Stärkung mit Kaffee & Kuchen, „Schnittchen“ sowie anregenden Gesprächen. Für die Jüngsten gab es Spiel und Spaß. Wer mochte, konnte sich bei einer Führung den Kindergarten anschauen und erhielt einen guten Eindruck von der ansprechenden, phantasievollen sowie kinderorientierten Gestaltung und Atmosphäre.
 

(Text und Foto: Wiebke Kühl-Tessin)

 

  

 

 

Radwege feierlich eingeweiht

Mit der wohl größten Gruppe aller Beteiligten reiste jüngst Struckums Bürgermeister Andreas Petersen zum Radwege-Fest in die Reußenköge. Rund 60 Bürgerinnen und Bürger hatten gemeinsam mit dem Gemeindeoberhaupt ihre Drahtesel „gesattelt“. Über den neu ausgebauten Pharisäerstieg ging es hinaus zur Koogshalle im Sophien-Magdalenen-Koog. Dort begrüßte Reußenköges Bürgermeister Dirk Albrecht mehrere Hundert Gäste. Die meisten Teilnehmenden kamen aus den umliegenden Gemeinden, aber auch Touristen hatten sich spontan dazu gesellt.

Grund für das Fest war die Fertigstellung eines Radwege-Ensembles, das Struckum,  Breklum Bredstedt und die Reußenköge miteinander vernetzt. Ziele wie die Badestelle in Lüttmoorsiel, das Amsinck-Haus oder die Hamburger Hallig sind nunmehr ausnahmslos über gut ausgebaute Radwege zu erreichen. Wer mag, nutzt die Wege als etwa 15 Kilometer langen Rundkurs und durchfährt vom Breklumer Koog den Desmercieres Koog, dann den Sophien-Magdalenen-Koog und den Bredstedter Koog, um am Ende wieder in Struckum zu sein. 

(Text: Middendorf/Foto: Ketelsen)
 

 

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